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    <title>Life, Chop Suey (feingehackt und grob gewürfelt)</title>
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    <description>feingehackt und grob gewürfelt</description>
    <dc:publisher>anekalina</dc:publisher>
    <dc:creator>anekalina</dc:creator>
    <dc:date>2008-07-07T19:33:43Z</dc:date>
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    <title>Life, Chop Suey</title>
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  <item rdf:about="http://h0mebase.twoday.net/stories/5044721/">
    <title>Portrait.</title>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/lifechopsuey/2645790759/&quot; title=&quot;josh by bad.pixies, on Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3018/2645790759_1ea75b6126.jpg&quot; width=&quot;329&quot; height=&quot;500&quot; alt=&quot;josh&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;
&quot;To photograph is to hold one&apos;s breath, when all faculties converge to capture fleeting reality. It&apos;s at that precise moment that mastering an image becomes a great physical and intellectual joy.&quot; &lt;i&gt;Henri Cartier-Bresson&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Frau A.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://h0mebase.twoday.net/topics/Tales+from+the+Pit&quot;&gt;Tales from the Pit&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Frau A.</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-07T19:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://h0mebase.twoday.net/stories/5036494/">
    <title>Du entschuldige, i kenn di...</title>
    <link>http://h0mebase.twoday.net/stories/5036494/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Mein Namens- und Gesichtergedächtnis ist legendär. Und zwar legendär schlecht. Werde ich jemandem vorgestellt, vergesse ich den Namen der betreffenden Person meistens innerhalb der ersten zehn Sekunden des Gesprächs, was unter normalen Umständen niemandem auffallen würde, müsste ich nicht regelmäßig innerhalb der ersten dreissig Sekunden die neue Bekanntschaft einer alten Bekanntschaft vorstellen, was ebenso regelmäßig in die Hose geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute morgen beim Bäcker überfiel mich nun völlig unerwartet ein (mir auf den ersten Blick völlig unbekannter) Herr, fragte nach meinem werten Befinden, parlierte sodann minutenlang fröhlich über dies und jenes und merkte nebenbei an, daß ich mich ja schon lange nicht mehr habe blicken lassen - wo, das verriet er allerdings leider nicht. Erst dachte ich, er hätte mich verwechselt, aber im Verlauf des Gesprächs stellte sich heraus, daß mich der Gute tatsächlich von irgendwoher kennen musste. Ich konnte mich bloß beim besten Willen nicht erinnern, woher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Was für ein netter Mensch!&lt;/i&gt; freute sich die Bäckereifachkraft , die mich nur als &quot;2 Croissants und ein halbes Pint Milch&quot;-Singlewesen kennt und mich gerne mal bemannt sehen würde. &lt;i&gt;Woher kennen Sie den denn?&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich das bloß wüsste, dachte ich so bei mir und weil ich ja so ein kleines bißchen senil bin, sagte ich das unabsichtlich gleich auch noch laut. Am Gesichtsausdruck der Bäckereifachkraft konnte ich dann sehr deutlich ablesen, was selbiger durch den Kopf ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wer sich nicht mal an seine Bekanntschaften erinnern kann, der hats nicht anders verdient.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Knoblauchpastillen helfen?&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Frau A.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://h0mebase.twoday.net/topics/Life%2C+Chop+Suey&quot;&gt;Life, Chop Suey&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Frau A.</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-03T10:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://h0mebase.twoday.net/stories/4991535/">
    <title>Eindrücke</title>
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    <description>&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;...vom vergangenen Wochenende. God, I love this job!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/lifechopsuey/sets/72157605565715673/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;629&quot; alt=&quot;pritchattsbury&quot; width=&quot;488&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/h0mebase/images/pritchattsbury.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Click the pic für tiefergehende Einblicke.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Frau A.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://h0mebase.twoday.net/topics/Tales+from+the+Pit&quot;&gt;Tales from the Pit&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Frau A.</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-13T15:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://h0mebase.twoday.net/stories/4981772/">
    <title>Die Jugend von heute</title>
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    <description>&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;&quot;Und was machst du so beruflich?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Student.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Und in der Freizeit?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Coke* Dealer.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf manchen Parties trifft man Leute. Also nee.
&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;font-size:10px&quot;&gt;
*hat nix mit dem Getränk zu tun, dessen können Sie versichert sein.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Frau A.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://h0mebase.twoday.net/topics/Life%2C+Chop+Suey&quot;&gt;Life, Chop Suey&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Frau A.</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-09T17:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://h0mebase.twoday.net/stories/4978799/">
    <title>Auf die Größe kommt es an</title>
    <link>http://h0mebase.twoday.net/stories/4978799/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Wer k(l)einen Schniedel hat, fährt zum Ausgleich den dicksten BMW sagt man. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern sprang mir im Fotograben ein Kerl vor der Nase herum, der hatte das größte Teleobjektiv ever auf seine Canon Rebel geschnallt, obwohl die Bühne nur 50cm entfernt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schließt sich der Kreis.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Frau A.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://h0mebase.twoday.net/topics/Tales+from+the+Pit&quot;&gt;Tales from the Pit&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Frau A.</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-08T09:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://h0mebase.twoday.net/stories/4970942/">
    <title>Mauerfall oder: Love will tear us apart again.</title>
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    <description>&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Es gibt Orte, die sind so voll von Erinnerungen, daß sich jeder Gedanke, jede Bewegung, jeder Satz anfühlt wie ein Deja Vu. An solchen Orten bröckeln die Mauern, die man so sorgfältig um die Vergangenheit errichtet hat und Widerstände fallen in sich zusammen wie Salzburger Nockerln an der frischen Luft. Das kann gut sein oder schlecht, manchmal auch beides auf einmal. &lt;br /&gt;
Hier stehe ich nun also, eingesponnen in diesen Kokon aus Erinnerungen, und fühle mich zum ersten Mal seit Monaten unbeschwert in deiner Gegenwart. Wir lächeln uns an, zwischen uns ein paar Meter Tresen, &lt;i&gt;feels like history repeating&lt;/i&gt;. &lt;br /&gt;
Als wir aneinander vorbeilaufen, legst du den Arm um mich und ziehst mich näher zu dir heran, keine Spur von Unsicherheit. Wie zwei seltsame Schwäne neigen wir die Köpfe zueinander bis sich unsere Wangen berühren. Für ein paar Sekunden verharren wir in unserer Vergangenheit, ohne uns zu bewegen. Argh, denke ich. Dummes, dummes Herz. &lt;br /&gt;
Dein Freund piekt dich in den Rücken. &lt;i&gt;Mach voran, Mann. Wir kommen zu spät.&lt;/i&gt; Mit einem Schlag holt uns die Gegenwart ein und du lässt mich los. &lt;i&gt;Warst du auf Urlaub?&lt;/i&gt;. Du nickst. &lt;i&gt;Siehst gut aus.&lt;/i&gt; sage ich. Du siehst mich erst ungläubig an, dann lachst du. Und auf einmal weiß ich, daß ich dich vermisse und daß ich eine zweite Chance will und daß du mir mein treudoofes Herz noch ein paar Mal brechen wirst, so oder so. Mir einzureden du wärst Vergangenheit macht mich unglücklich, weil es mich zur Passivität verdammt. Mir einzugestehen, daß du nach wie vor Gegenwart bist, macht mein Herz leichter. Alles was ich jetzt noch brauche ist ein bißchen &lt;a href=&quot;http://nunu.twoday.net/stories/4965144/&quot;&gt;Mut&lt;/a&gt;, Angst vor deiner Antwort habe ich keine mehr.&lt;/p&gt;

&lt;img src=&quot;http://www.plusminus.ca/images/lwtua1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
via ffffound.com</description>
    <dc:creator>Frau A.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://h0mebase.twoday.net/topics/Lotterleben&quot;&gt;Lotterleben&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Frau A.</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-04T10:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://h0mebase.twoday.net/stories/4969004/">
    <title>Männer sind vom Mars</title>
    <link>http://h0mebase.twoday.net/stories/4969004/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Da stolpere ich also vor ein paar Wochen im Internet über den Studienkollegen eines Freundes, befreunde den Mann, weil man das auf &lt;i&gt;Myface&lt;/i&gt; nun mal so macht, wir emailen ein bißchen hin und her und dann stellt sich heraus, daß der Gute etwas abzugeben hat, das ich unbedingt haben will: einen Durst M607 Vergrößerer. Für läppische 40 Pfund. &lt;i&gt;Her damit!&lt;/i&gt; sage ich. &lt;i&gt;Ich kann den gerne auch zu dir nach Hause liefern, wenn du magst?&lt;/i&gt;, sagt er. Und ich bin darob sehr erfreut, schließlich wohnt der Mann im hohen Norden und ich habe kein Auto. &lt;i&gt;Als Dankeschön würd ich dich gern zum Essen einladen.&lt;/i&gt; sage ich und denke mir erstmal nichts dabei. Ja gut, der Kerl ist im richtigen Alter, eine Augenweide und hat außerdem Humor, aber meine Absichten sind hauptsächlich lauter und erst in zweiter Linie zweideutig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wochen vergehen. Keine Antwort. Meine Paranoia setzt ein. Was Männer tun, wenn sie Schwierigkeiten wittern - sich tot stellen nämlich - wurde mir in jüngster Vergangenheit ja hinreichend demonstriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dumm sterben aber eher doof ist und ich den Vergrößerer wirklich haben will, frage ich also an, ob letzterer noch zu haben ist und merke außerdem an, daß mein &apos;lunch date proposal&apos; keinesweg als unmoralisches Angebot zu verstehen gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tage vergehen ohne Rückantwort. Ich wundere mich. Sehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann haut es mich fast vom Sessel vor Lachen. &lt;i&gt;Welches lunch date?&lt;/i&gt; fragt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paranoia ist schon was Schönes.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Frau A.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://h0mebase.twoday.net/topics/Lotterleben&quot;&gt;Lotterleben&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Frau A.</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-03T14:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://h0mebase.twoday.net/stories/4964957/">
    <title>Boys will be Boys</title>
    <link>http://h0mebase.twoday.net/stories/4964957/</link>
    <description>&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/lifechopsuey/2542280122/&quot; title=&quot;brothers by bad.pixies, on Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3192/2542280122_477823e467.jpg&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;305&quot; alt=&quot;brothers&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size:10px&quot;&gt;(c) bad.pixies 2008&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotoshooting &lt;strike&gt;für&lt;/strike&gt; mit Old School Tie. Zwei Brüderpaare, ein paar Bier, a lot of love. Die besten Momente sind immer die unbeobachteten.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Frau A.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://h0mebase.twoday.net/topics/Tales+from+the+Pit&quot;&gt;Tales from the Pit&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Frau A.</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-01T20:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://h0mebase.twoday.net/stories/4955900/">
    <title>Herzilein</title>
    <link>http://h0mebase.twoday.net/stories/4955900/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Ich bin ja unabhängig und selbstständig und emanzipiert und alles, aber wenn ich nach einer Woche Urlaub nach Hause komme und der Abfluß in der Küche ist verstopft, die Stehlampe hat aus unerfindlichen Gründen den Geist aufgegeben, die Dusche tropft, die Badewanne muß neu verfugt werden und an den Tomaten tut sich Dank Dauerregen eine Herde Schnecken gütlich, dann wünsche ich mir nichts sehnlicher als ein &lt;i&gt;Herzilein&lt;/i&gt; das tatkräftig die Rohrzange schwingt, während ich die Füße hochlege und wimpernklimpernd Bewunderung mime. Echt.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Frau A.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://h0mebase.twoday.net/topics/Life%2C+Chop+Suey&quot;&gt;Life, Chop Suey&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Frau A.</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-28T19:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://h0mebase.twoday.net/stories/4911136/">
    <title>Kußmomente</title>
    <link>http://h0mebase.twoday.net/stories/4911136/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;&quot;Laß uns nach Cannonhill Park fahren und spazieren gehen. Ich hol dich ab.&quot; sagst du und obwohl ich in meinem Leben noch nicht auf einem offiziellen Date war, schon gar nicht mit Hangover, ist die Aussicht auf Sonnenschein und frische Luft und Herzflimmern zu verlockend. An dein Gesicht kann ich mich zwar nicht mehr so genau erinnern - too many Cosmopolitans, definitiv - was mich etwas nervös macht, denn wer verbringt schon gerne den Sonntagnachmittag mit einem unattraktiven Manne in einem bewaldeten Park, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und so sitze ich eine Stunde später auf dem Mäuerchen vor der Postfiliale und warte und male mir Horrorszenarien aus in denen ein älterer Herr und sein protziges Auto eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Du würdest dich fünf Minuten verspäten, hast du gesagt, doch aus den fünf Minuten werden zehn und dann zwölf und ich füge gerade den Horrorszenarien in Gedanken ein &quot;bestellt und &quot;nicht abgeholt&quot; hinzu, als du in deinem uralten Mercedes den Bordstein entlanggeschreddert kommst. &quot;Hey&quot;, sagst du, als ich mich zum Fenster runterbeuge. &quot;Hey.&quot; Du strahlst mich an und öffnest mir von innen die Tür. &quot;Hüpf rein. Ich muß nur schnell bei der Tankstelle vorbei.&quot; &lt;br /&gt;
Die ersten Minuten verbringen wir schweigend. Als wir an einer roten Ampel halten siehst du mich leicht amüsiert an. &quot;Surreal, das. Oder?&quot; &quot;Ja&quot;, sage ich, &quot;surreal.&quot; Und wir sehen uns zum ersten Mal richtig in die Augen. Irgendwo zwischen Herz und Magen regen totgeglaubte Schmetterlinge verschlafen ihre Flügel.  &lt;br /&gt;
An der Tankstelle holst du eine Flasche Wasser und ich betrachte deine Rückenpartie, als du entspannt Richtung Kasse gehst. &quot;Netter  Hintern&quot;, denke ich, &quot;mein lieber Schwan.&quot; Bevor du wieder einsteigst, streichst du mir im Vorbeigehen über den nackten Unterarm und grinst verstohlen. Die Schmetterlinge schlagen aufgeregt ihre Flügel zusammen. &lt;br /&gt;
Auf dem Weg nach Cannonhill reden wir wenig. Schweigen ist angenehm mit dir. Von Zeit zu Zeit siehst du mich von der Seite an und ich muß jedesmal grinsen, weil du dabei so prüfend schaust. &lt;br /&gt;
Im Park kaufst du mir Tee mit Milch und wir setzen uns auf die Wiese mitten zwischen picknickende Großfamilien. Du teilst dein Schinkensandwich mit mir und wir reden über unsere Jobs, das Leben in fremden Städten und die Absurdität von ersten Dates. Zwei Stunden und zwei Kilometer Forststraße später reden wir immer noch und ich weiß jetzt, daß du  Brüder und Schwestern hast, daß du nicht verstehst, wieso deine Eltern noch verheiratet sind, daß du gerne Motorradfahren lernen würdest und daß ich dich am liebsten auf der Stelle bespringen würde. &lt;br /&gt;
Irgendwann, die geteerte Forststraße ist schon lange in einen Schotterweg übergegangen, Krüppelkiefern und Heidekraut soweit das Auge reicht, setzen wir uns unter ein paar Birken ins Gras. &quot;Mei  bin ich müde. Ich glaub ich muß mich kurz hinlegen&quot;, sagst du und rubbelst dir verschlafen die Augen. &quot;Mach nur&quot;, sage ich und du streckst dich auf dem struppigen Gras aus und gluckst mit geschlossenen Augen zufrieden in dich hinein. &quot;Was ist denn so lustig?&quot; &quot;Gar nichts.&quot; Deine Mundwinkel zucken und ich muß lachen. &quot;Hm hm.&quot; sagst du und ich lehne mich zurück, bis mein Kopf an deiner Schulter liegt. Du legst deinen Arm um mich, die Augen immer noch geschlossen, deine Hand leicht auf meiner Hüfte. Ich kann dein Herz schlagen hören, schnell und regelmäßig. Eine Zeitlang liegen wir umschlungen da, dein Herz beruhigt sich, meines auch. Du riechst nach Waschmittel, Seife und Sommer und ein bißchen nach Tabak. Während du schläfst betrachte ich dein Gesicht, das mir so fremd und schon so vertraut ist; deine grauen Schläfen, dein leicht ergrauter Stoppelbart, die Lachfältchen um deine Augen, die Narbe auf deiner linken Wange. Mit der Zeigefingerspitze verfolge ich Linien, überschreite Grenzen, manchmal muß man spüren, um zu sehen. Als ich deinen Mundwinkel berühre, lächelst du. Wir sehen uns an, ganz ernst, und ich denke kurz an mögliche Kußinkompatibilität. Dein Herz schlägt schnell unter meiner Hand, mein Herz schlägt mir bis zum Hals. Als sich unsere Lippen berühren, macht das deine einen Sprung. In meinem Magen tausend Schmetterlinge. Von Kußinkompatibilität keine Spur.&lt;/p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size:10px&quot;&gt;inspiriert von &lt;a href=&quot;http://nessy.twoday.net/stories/4907506/&quot;&gt;ihr&lt;/a&gt; und einem langen Abschied&lt;/span&gt;</description>
    <dc:creator>Frau A.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://h0mebase.twoday.net/topics/Reminiszent+betrachtet...&quot;&gt;Reminiszent betrachtet...&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Frau A.</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-06T13:19:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://h0mebase.twoday.net/stories/4906302/">
    <title>Unbewegte Massen</title>
    <link>http://h0mebase.twoday.net/stories/4906302/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Die Briten sind, was ihren Umgang mit Fremden angeht, besser als ihr Ruf. Klar, sie erzählen einem nicht gleich lustige Geschichten aus dem Privatleben, aber sie sind definitiv genießbarer als so mancher Kontinentaleuropäer. Wo sonst warten die Rastafari-Müllmänner geduldig im Vorgarten, weil man wieder mal vergessen hat, daß Mittwochs Papierrecyclingtag ist, und tragen einem den Recyclingbehälter sogar noch zurück bis an die Haustüre, weil man ja im Pyjama und außerdem barfuß ist? Wo sonst fragt einen die &lt;i&gt;Waitrose&lt;/i&gt; Kassiererin ob man die Grippe denn auch gut überstanden habe, nachdem man eine Woche vorher mit 40 Grad Fieber und laufender Nase im Supermarkt herumgestolpert war? Wo sonst nennt einen der Gasmann &quot;Love&quot; und der Postler &quot;Madam&quot;? Eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komischerweise packen die Briten ihre &lt;i&gt;stiff upper lip&lt;/i&gt; leider immer dann aus, wenn es ums musikalische Amüsement geht. In den letzten zwei Jahren war ich auf einigen Konzerten und immer war es dasselbe Spiel. Ob kleiner Gig oder großes Konzert, von &lt;i&gt;Prospect Lane&lt;/i&gt; bis &lt;i&gt;Hot Hot Heat&lt;/i&gt;, von &lt;i&gt;Maroon 5&lt;/i&gt; bis &lt;i&gt;Jack Johnson&lt;/i&gt;, der durchschnittliche Brite steht und schaut doof, von Spaß keine Spur. Nun mag das zum Teil daran liegen, daß manche Bands mit dem Publikum nicht wirklich interagieren - siehe Jack Johnson - aber Maroon 5? Also bitte!  Tanzbarer gehts bald nicht mehr!&lt;br /&gt;
Letzte Woche war ich also auf drei Konzerten. Den Anfang machten &lt;i&gt;Envy &amp; other Sins&lt;/i&gt;, die zwar nicht unbedingt spritzig mit dem Publikum interagieren, aber sehr tanzbare, mitsingbare Musik produzieren. Alas, das Publikum stand und schlief, um dann am Ende jedes Liedes völlig unvermittelt in lautes Geschrei auszubrechen. Für ungefähr zehn Sekunden, wohlgemerkt. Es war geradezu peinlich. Nun sind die meisten Fans von Envy gleichzeitig auch deren Freunde und gehören außerdem zur intellektuell-sophisticateten Szene, wo ein gelangweilter Gesichtsausdruck modisches Accessoire ist, was die gelähmte Stimmung erklären könnte.&lt;br /&gt;
Interessanterweise war es beim &lt;i&gt;Matchbox 20&lt;/i&gt; Konzert drei Tage später aber dasselbe Spiel. 2000 Leute standen in der Gegend herum und langweilten sich. Und die hatten immerhin 25 Pfund Entritt bezahlt um eine Band zu sehen, die sie anscheinend mochten. Und so sehr sich Herr Rob Thomas auch bemühte, der Funke wollte einfach nicht überspringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/lifechopsuey/2464544134/&quot; title=&quot;drop beats not bombs 002 by bad.pixies, on Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2012/2464544134_eb6d4eeba2.jpg&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;332&quot; alt=&quot;drop beats not bombs 002&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size:10px&quot;&gt;drop beats not bombs (c) bad.pixies 2008&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Konzert schwangen Freundin S. und ich uns ein paar Straßen weiter aufs &lt;a href=&quot;http://www.dropbeatsnotbombs.co.uk//index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=12&amp;Itemid=30&quot;&gt;Drop Beats Not Bombs&lt;/a&gt; Festival, wo ich einen Fotoauftrag hatte. Als wir um 23 Uhr am Warehouse eintrudelten war die Party schon im vollen Gange. Drum and Bass, Funk, Jazz, Rock...überall tanzende Leute jeden Alters, Ravemädchen, Rastas, Rocker. Sogar Bob Lamb wagte in der Technohalle ein Tänzchen. Meine Freunde von  &lt;i&gt;360&lt;/i&gt; hatte ihren Auftritt um 4 Uhr 30 morgens vor leicht dezimiertem und ziemlich müdem Publikum und die meisten Mitglieder der Band schliefen als Folge eines bereits drei Tage dauernden Gig Marathons fast im Stehen ein. Die Zeichen für ein energetisches Konzert standen also denkbar ungünstig. 45 Minuten später spielten die Jungs ihre dritte Zugabe, das Publikum tanzte, die Bläsersektion sang sich die Seele aus dem Leib und sogar das Harmonium kam wiederholt zum EInsatz. Und nach dieser unterhaltungstechnischen Glanzleistung wurde mir von jedem einzelnen Bandmitglied versichert, daß das nächste Konzert &quot;wieder um einiges&quot; besser werden würde, man könne das Publikum ja nicht einfach so hängen lassen. Hm ja. Wenn sich bloß alle Musiker solche Sorgen um den eigenen Unterhaltungswert machen würden...&lt;br /&gt;
Und die Moral von der Geschichte? Manche Bands habens drauf, andere nicht. Die britischen Massen zu bewegen ist eine Kunst. Und wer nicht tanzt ist selber schuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/lifechopsuey/2463869441/&quot; title=&quot;360 live at drop beats not bombs by bad.pixies, on Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3233/2463869441_a06c21fdb4.jpg&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;329&quot; alt=&quot;360 live at drop beats not bombs&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size:10px&quot;&gt;360 live at drop beats not bombs (c) bad.pixies 2008&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Frau A.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://h0mebase.twoday.net/topics/Life%2C+Chop+Suey&quot;&gt;Life, Chop Suey&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Frau A.</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-04T09:12:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://h0mebase.twoday.net/stories/4880792/">
    <title>People you might know</title>
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    <description>&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Der Trommler hat Facebook entdeckt. Facebook hat eine soziale Verbindung zwischen dem Trommler und mir entdeckt. Und ich entdecke gerade meine Abneigung gegen soziales Netzwerken im virtuellen Raum.&lt;/p&gt;

Edit: Anscheinend finden auch andere Menschen das neue Feature eher unerfreulich. Frei nach dem Motto: &lt;i&gt;Dear Facebook, you&apos;re right. I know all of these people. But did it occur to you there&apos;s a reason I&apos;m not &apos;friends&apos; with them...?!&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Facebook ignoriert auch geflissentlich, daß ich den Trommler schon zweimal aus besagter Liste entfernt habe. Blöd. Blöd. Blöd.</description>
    <dc:creator>Frau A.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://h0mebase.twoday.net/topics/Life%2C+Chop+Suey&quot;&gt;Life, Chop Suey&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Frau A.</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-22T17:11:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://h0mebase.twoday.net/stories/4871503/">
    <title>Und so führt eins zum anderen</title>
    <link>http://h0mebase.twoday.net/stories/4871503/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;
Fotografiekurs bei David Rann im Jänner.&lt;br /&gt;
Auftragsarbeit für die Uni Birmingham im Februar. &lt;br /&gt;
Positives Feedback von allen Seiten.&lt;br /&gt;
Benefizkonzert im März.&lt;br /&gt;
Viele neue Kontakte zu fantastischen Menschen und fantastischen Bands.&lt;br /&gt;
Fotos schießen. Landschaften, Menschen, Architektur.&lt;br /&gt;
Aus Fehlern lernen.&lt;br /&gt;
Mehr Fotos schießen.&lt;br /&gt;
Haufenweise Ideen für Studioprojekte.&lt;br /&gt;
Naiv an Dinge herangehen.&lt;br /&gt;
Einen Foto/Backstagepass für eines der größten Musikfestivals in Bham zugesprochen bekommen.&lt;br /&gt;
Panikanfall.&lt;br /&gt;
Angebot zur Mitbenutzung eines professionellen Fotostudios ab Mai.&lt;br /&gt;
Leise über eine Karriere nach der Karriere nachdenken. &lt;br /&gt;
Flickr &quot;pro&quot; Account einrichten.&lt;br /&gt;
No big deal, fühlt sich trotzdem gut an.&lt;br /&gt;
Das schönste Kompliment: Menschen, die es hassen, fotografiert zu werden, stellen sich freiwillig als Modelle zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Things are falling into place.&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;text-align:center&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;204&quot; alt=&quot;girlwithflower&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/h0mebase/images/girlwithflower.jpg&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Frau A.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://h0mebase.twoday.net/topics/Tales+from+the+Pit&quot;&gt;Tales from the Pit&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Frau A.</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-18T10:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://h0mebase.twoday.net/stories/4862272/">
    <title>Die oberen Zehntausend</title>
    <link>http://h0mebase.twoday.net/stories/4862272/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;
Hausparties sind so eine Sache. In 99 Prozent der Fälle fällt man mit einer Flasche durchschnittlich bekömmlichen Rotweins im Gepäck in eine Altbauwohnung irgendwo am Arsch der Welt ein, zieht an der Tür die Schuhe aus und macht einen kurzen Abstecher in die Küche, wo zehn bis zwölf  intellektuell angehauchte Philosophie&lt;strike&gt;dozenten&lt;/strike&gt;studenten zwischen Nudel-und Kartoffelsalat ein gelangweiltes Dasein fristen. Dann drückt man dem Gastgeber den Rotwein in die Hand, fischt sich ein Dosenbier aus der Badewanne und verbringt den Rest des Abends im halbwegs angeregten Gespräch mit Leuten, die man schon ewig kennt, während die Stereophonics aus der Stereoanlage rieseln. Schafft man es, die Müdigkeit mit Hilfe von wohldosierten Cola-Vodka Gaben zu überwinden, stellt man erstaunt fest, dass es plötzlich vier Uhr morgens ist und man kaum noch geradeausschauen kann. Je nach Wetterlage macht man sich dann zu Fuß oder per Nachtbus auf den Weg Richtung Heimat, der Kartoffelsalatgeschmack klebt einem säuerlich am Gaumen, und man wird zum wiederholten Male von der Erkenntnis eingeholt, daß Hausparties vom Unterhaltungsfaktor her total überschätzt werden und man den Abend besser vor dem Fernseher verbracht hätte.&lt;br /&gt;
Englische Hausparties haben zu dem auch noch den Nachteil, daß man sich den Alkohol und was zu Essen selber mitbringen muß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Wochen nun begab es sich, daß mir ausgerechnet der  grimmig-grantig schauende und äußerst wortkarge Saxofonist aus des Trommlers Band (in Kennerkreisen auch bekannt unter dem Namen 360) vier Einladungen zu einer äußerst privaten Party in die Hand drückte. Dank eines akuten Anfalls geistiger Umnachtung  war mir peinlicherweise erstmal nicht klar, welche Ehre mir da zuteil wurde, Privatparties gibts schließlich wie Sand am Meer. Daß ich durch diese Einladung schlagartig in einen sehr speziellen Kreis katapultiert worden war dämmerte mir erst, als meine Freunde und ich Samstags um halb elf Uhr nachts in einem Birminghamer Vorort aus dem Taxi fielen und erstmal zwischen Gartenzwergen und Ford Escorts landeten. Von Sex, Drugs and Rock&apos;n Roll weit und breit keine Spur. Nachdem wir eher ziellos ein paar Mal die totenstille Straße rauf und runter gewandert waren, immer auf der Suche nach dem Haus mit der Nummer 126A, stolperten wir letztendlich über einen rundlichen ältereren Herren, der uns bereitwillig den Weg zu einer wackeligen Garage wies, wo wir an eine dubiose Eisentür klopfen sollten. Es roch verdächtig nach versteckter Kamera und grenzenloser Peinlichkeit und ich bereitete mich gedanklich darauf vor, einem verschlafenen benachthemdeten Opa erklären zu müssen, wieso vier Leute zu nachtschlafender Zeit an sein Garagentor hämmerten und Einlaß begehrten.&lt;br /&gt;
Tatsächlich öffnete sich auf mein zaghaftes Geklopfe die Tür und ich stand einem zwei Meter großen Schwarzafrikaner gegenüber, der im breitesten Birminghamer Akzent barsch nach unseren Einladungen fragte. Genau in diesem Moment entlud sich die psychische Anspannung von Freundin S. in Form eines gigantischen Kicheranfalls, was den Türsteher dazu bewog, grinsend die Eingangstür aufzureißen und uns in die bescheidene Hütte eines gewissen &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/UB40&quot;&gt;Bob Lamb&lt;/a&gt; zu bitten. Bevor wir uns noch richtig an das eher diffuse Licht im Vorraum gewöhnt hatten, fiel auch schon mit einigem Getöse der Sänger von 360 die Treppe herunter und mir mit breitem Grinsen direkt um den Hals. Ehe ich mich versah hatte ich ein Bier in der linken und vier Pässe für die VIP Area im ersten Stock in der rechten Hand, es war wie im Film, nur besser.&lt;br /&gt;
Zwei Runden Pool, zwei Bier und ein paar herrlich schräge Gespräche mit hübschen walisischen Jungs später spielten 360 ein exzellentes Set im Aufnahmeraum und geschätzte hundert Leute drängten sich auf zwanzig Quadratmetern und tanzten sich die Seele aus dem Leib als gäbe es kein Morgen. Und daß der Trommler den Weg zur Party anscheinend nicht gefunden hatte und durch einen zehn Jahre jüngeren Klon ersetzt worden war, störte auch nicht wirklich, zumindest nicht im emotionalen Sinne. Wie heißt es so schön: &lt;i&gt;Don&apos;t start fires behind the lines in times of peace&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
Irgendwann gegen zwei, vielleicht wars auch halb drei, spielten 360 ihr zweites Set und die mittlerweile ziemlich gedopte Bläsersektion übertraf sich beinahe selbst. Es wurde gejammt was das Zeug hielt und der Trommler, der zwischenzeitlich doch noch aufgetaucht war und das  ungewohnterweise im Anzug und zur Abwechslung mit einem richtigen Haarschnitt, versuchte sich im Multitasking, was kurz zusammengefaßt bedeutete, daß er gleichzeitig trommelte, rauchte, zwei Bier verdrückte und bei all dem Streß auch noch Zeit fand, mich anzustarren. La vita kann schon ganz schön bella sein. &lt;br /&gt;
Von so viel Musik und Alkohol beflügelt, schwangen S. und ich uns letztendlich auf in die VIP Area, wo es schummrig war und Bob Lamb zu Dr. Alban sanft die Hüften wiegte. S. beschloß, einem Sheffielder Inder namens Alexis Ulysses im Jakuzzi Gesellschaft zu leisten, angezogen selbstverständlich, schließlich war der Jakuzzi wasserfrei, und ich beschloß, ein Schwätzchen mit dem Trommler zu halten. Denn erstens hatte ich ihm einige Tage zuvor auf dem Postweg erklärt, daß ich es bevorzugen würde, wenn wir unsere Vergangenheit endlich hinter uns lassen könnten, in favour of a weniger angespanntes Verhältnis. Und zweitens schlug mir aus seiner Richtung eine geradezu freundliche Welle entgegen. Und was soll ich sagen, es geschehen noch Zeichen und Wunder. Der Trommler war nämlich geradezu willig, lächelte, schaute mir in die Augen während wir redeten und zaghaft aber stetig entfaltete sich zwischen uns ein wenig von der alten Magie. Was mich allerdings  nicht zu knapp irritierte war, daß der Trommler im Anzug und mit Haarschnitt und minus Müdigkeit geradezu verboten gut aussah und ich von so viel herber Männlichkeit überwältigt, zu Beginn des Gesprächs beinahe das Gleichgewicht verloren hätte und in den Kamin gefallen wäre. Nachdem es einer platonischen Beziehung, die noch dazu auf tönernen Füßen steht, nicht gerade förderlich ist, wenn man den neugewonnenen platonischen Freund vor aller Augen bespringt, trat ich ziemlich abrupt den Rückzug an und verbrachte den Rest des Abends damit, dem Trommler auf den Hintern zu starren und mich gleichzeitig zu fragen, ob ich noch ganz bei Sinnen war (Rum+Bier+Vodka=eher nicht).&lt;br /&gt;
Irgendwann gegen halb sechs fanden S. und ich dann den Weg ins Taxi und nach Hause. Und hätten wir nicht am selben Abend die hübschen walisischen Jungs im Pub wiedergetroffen, wäre ich mittlerweile überzeugt, daß diese Party eine Halluzination war, wenn auch eine extrem vergnügliche. Und wie bemerkte ein guter Freund so treffend: &lt;i&gt;Wasted is never a waste, it give us perspectives we&apos;d never have otherwise.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Und was den Trommler betrifft, nun, gut Ding braucht Weile. Verkorkste Briten auch. Und wenn ich ehrlich sein soll, ich glaub der Mann ist es wert, allein schon wegen &lt;b&gt;dem&lt;/b&gt; Hintern...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://img.ffffound.com/static-data/assets/6/0aa381e6cf16e186574491725fa709f01091d956_m.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
via ffffound.com&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Frau A.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://h0mebase.twoday.net/topics/Life%2C+Chop+Suey&quot;&gt;Life, Chop Suey&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Frau A.</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-14T14:37:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://h0mebase.twoday.net/stories/4776734/">
    <title>The Queen&apos;s English oder: hand me the urban dictionary, James!</title>
    <link>http://h0mebase.twoday.net/stories/4776734/</link>
    <description>&lt;p style=&quot;text-align:justify&quot;&gt;Umgangssprache hat so ihre Tücken, das durfte ich gestern im Zuge einer Emailkonversation feststellen. Oder wussten Sie daß der unten genannte Ausdruck nicht nur einen gelenksbelastenden Tanz bezeichnet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;to get twisted&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Simultaneously under the influence of alcohol and marijuana: drunk and high&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;After i smoked that blunt, i killed that fifth and got twisted.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll ich sagen: the Queen&apos;s English it ain&apos;t. &lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>Frau A.</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://h0mebase.twoday.net/topics/Life%2C+Chop+Suey&quot;&gt;Life, Chop Suey&lt;/a&gt;</dc:subject>
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