Die guten guten Vorsätze

a Publicis Mojo project
derzeit übe ich mich in der kunst der straßenfotografie. gar nicht so einfach, leute abzulichten, ohne daß die sich belästigt fühlen...

"To photograph is to hold one's breath, when all faculties converge to capture fleeting reality. It's at that precise moment that mastering an image becomes a great physical and intellectual joy." Henri Cartier-Bresson
Wer k(l)einen Schniedel hat, fährt zum Ausgleich den dicksten BMW sagt man.
Gestern sprang mir im Fotograben ein Kerl vor der Nase herum, der hatte das größte Teleobjektiv ever auf seine Canon Rebel geschnallt, obwohl die Bühne nur 50cm entfernt war.
So schließt sich der Kreis.

(c) 2008
Fotoshooting für mit Old School Tie. Zwei Brüderpaare, ein paar Bier, a lot of love. Die besten Momente sind immer die unbeobachteten.
Fotografiekurs bei David Rann im Jänner.
Auftragsarbeit für die Uni Birmingham im Februar.
Positives Feedback von allen Seiten.
Benefizkonzert im März.
Viele neue Kontakte zu fantastischen Menschen und fantastischen Bands.
Fotos schießen. Landschaften, Menschen, Architektur.
Aus Fehlern lernen.
Mehr Fotos schießen.
Haufenweise Ideen für Studioprojekte.
Naiv an Dinge herangehen.
Einen Foto/Backstagepass für eines der größten Musikfestivals in Bham zugesprochen bekommen.
Panikanfall.
Angebot zur Mitbenutzung eines professionellen Fotostudios ab Mai.
Leise über eine Karriere nach der Karriere nachdenken.
Flickr "pro" Account einrichten.
No big deal, fühlt sich trotzdem gut an.
Das schönste Kompliment: Menschen, die es hassen, fotografiert zu werden, stellen sich freiwillig als Modelle zur Verfügung.
Things are falling into place.

Meine Kollegen machen wirklich was mit mit mir. Sie müssen sich nonstop mein Herzeleid oder lustige Geschichten aus meinem Singleleben anhören, ständig schwirren ihnen österreichische Flüche und Obszönitäten um die Ohren und letzte Woche mussten sie auch noch für mich posieren. Zwar nicht nackt, aber ungern, sehr ungern. "Faces Of Science" nennt sich das (ongoing) Projekt und entstanden ist es im Zuge einer Auftragsarbeit für die Universität. Die Damen und Herren Doktoren, wie man sie selten sieht und wie ich sie lieben und schätzen gelernt habe.
Mehr auf flickr .
